iamsterdam

 

Der Slogan (und gleichzeitig ein Wahrzeichen der Stadt) ist auch für mich endlich zum Greifen nah gewesen. Ich bin Amsterdam!

Die Hauptstadt der Niederlande hat so einiges zu bieten und ich habe mich bemüht, so viel wie möglich an drei Tagen zu sehen. Das Rijksmuseum und die ehemalige Heineken-Brauerei standen unter anderem ganz oben auf meiner To-Do-Liste.

Amsterdam ist eine wunderschöne, saubere Stadt und bekannt für ihre vielen Fahrradfahrer. An jeder Ecke sind die Einwohner mit den Rädern unterwegs und um ehrlich zu sein, dachte ich, diese haben im Straßenverkehr die größte Priorität. Am ersten Tag wusste ich nicht so recht, wo ich überhaupt langlaufen darf, aus einer Richtung kam die Tram geschossen, aus der anderen die unzähligen Fahrräder und dann noch eine Ladung Touristen, die überall plötzlich stehenblieben, um die besten Fotos zu ergattern. Also aufpassen, der erste Tag sorgt für ordentlich Wirbel auf den Straßen. Aber sobald ihr den Überblick habt, würdet ihr wahrscheinlich auch am liebsten zum Fahrrad greifen. "Rent a bike" ist da eine tolle Lösung und super günstig. 

Der Museumsplatz ist gerade an regnerischen Tagen ein Muss, die Tickets lassen sich ganz einfach online bestellen und am besten lieber schon am Freitag, anstatt am Samstag hin, dann ist es auch nicht so brechend voll. 

 

Unbedingt anschauen:

  • Im Rijksmuseum wartet die "Nachtwache" auf euch. Rembrandts berühmtestes Werk. In den 1970er Jahren wurde es einem Anschlag zum Opfer und musste grundlegend restauriert werden. Heute steht es in der Ehrengalerie, die wie eine Art Basilika wirkt, doch am Ende dieser befindet sich keine christliche Darstellung, sondern das berühmte Gruppenportraits von 1642. Der Künstler selbst, soll sich hier verewigt haben. Mal sehen, ob ihr ihn von alleine findet!
  • Das Van Gogh Museum ist nur wenige Schritte vom Rijksmuseum entfernt und beherbergt die größte Sammlung von Werken des Künstlers. Unter anderen die "Vase mit Sonnenblumen", "das Schlafzimmer in Arles" oder die "Krähen über dem Kornfeld". Hier ist übrigens fotografieren verboten! 

"I desire nothing other than to live deep in the coutry and to paint peasant life." Van Gogh


Für euren zweiten Tag in Amsterdam empfiehlt sich doch eine Grachtenfahrt! Diese Stadt wird nicht umsonst das Venedig des Nordens genannt. Die Heren-Keizer-und Prinsengracht, sind die drei berühmtesten. Und falls ihr sowieso zur Heineken-Experience wolltet, so spart euch das Geld für die Fahrt, denn diese ist beim Besuch der Brauerei mit eingeplant. Ihr erlebt die Geschichte des Holland-Bieres, bekommt natürlich auch einige Kostproben, erhaltet ein Glas zum Mitnehmen gratis dazu und eine 15-minütige Grachtenfahrt. Da sind die 17 Euro Eintrittspreis fast geschenkt!

Kein Museum - ein Erlebnis, garantiert!


http://www.heineken.com/de/heineken-experience.aspx

 

 


An eurem letzten Tag solltet ihr unbedingt noch einmal durch die Stadt schlendern und die Gegend genießen. Es gibt noch vieles zu bestauen!

Die älteste Kirche Amsterdams - Oude Kerk - ist beispielsweise auch heute noch ein Ort der Besinnung, obwohl sie sich inmitten des Rotlichtviertels befindet. 

Und für etwas Entspannung sorgt der in der Nähe des Museumsviertels liegende Vondelpark. Schnappt euch eine Stroopwafel ("Sirupwaffel), die niederländische Spezialität schlechthin, und spaziert eine Runde durch den Park. Bei warmen frühlingshaften Temperaturen ein tolles Erlebnis!