~10 Dinge, die man in Split unbedingt gemacht haben muss~

Split wird unter Touristen immer beliebter. Das liegt nicht nur an Sonne, Strand und Meer, sondern auch, weil die Stadt immer mehr zu bieten hat. Ich besuche die kroatische Riviera jedes Jahr aufs Neue und freue mich auch jedes Mal wieder auf die "Hauptstadt Dalmatiens". 

 

  • Wer nach Split kommt, der muss in die Altstadt. Denn hier wartet der 'Diokletianpalast' auf einen. Der Sitz für den römischen Kaiser Diokletian ist heute immer noch in sehr gutem Zustand und die Kellerräume lassen erahnen, wie riesig der Palast einst gewesen sein muss.
  • Auf dem 'Peristil' (z. Dt. Peristyl) , dem rechteckigem Hof des Palastes lässt es sich Abends besonders gut abschalten. Hier kommt man hin, vor allem im Sommer, um etwas zu trinken und live Musik zu hören. Tagsüber verkaufen Künstler ihre Bilder und die meisten Touristen nutzen ihn als kurzen Zwischenstopp - das eigentliche Ziel: der Glockenturm direkt nebenan.  'Zvonik Sv. Duje' ist nichts für schwache Nerven. Um ihn zu besteigen, muss man einige steile Treppenstufen hinauf. Der Ausblick entschädigt dafür alles. Eintritt: knapp 3 Euro. 
  • Ein paar Schritte vom Peristyl entfernt, befindet sich das Ethnografische Museum. Hier bekommt man Artefakte wie Kleider, Schmuck oder Alltagsgegenstände der Bürger Dalmatiens zu Gesicht. Ein kleines "Trachten-Museum" mit großem Highlight - der Eintrittspreis beinhaltet nämlich auch den Besuch des 'Vestibüls'. Von unten gesehen scheint es ein ganz normaler, wenn auch monumentaler, Raum mit offener Kuppel zu sein. (Damals wurde es als Durchgangszimmer bzw. als Innentür zum Peristyl genutzt.) Wie groß das 'Vestibül' tatsächlich ist, merkt man erst, wenn man oben auf der Kuppel steht. Der Ausblick von hier ist einzigartig. Und das Beste, die meisten wissen nicht, dass ein Treppengang nach oben existiert, entsprechend habt ihr freie Sicht auf alles!
  • Wieder auf Grund und Boden, sollte man ein paar Meter weiter laufen zum Jupitertempel. Überraschend klein und leicht zu übersehen, aber dennoch etwas besonderes. Einst war er dem Jupiter geweiht, später wurde er als Taufkapelle des hl. Johannes bekannt. Innen befindet sich eine Bronzestatue des hl. Johannes, angefertigt vom berühmten kroatischen Bildhauer 'Ivan Meštrović'. 
  • Eine weitere 'Meštrović' Statue ist die des 'Grgur Ninski', z. Dt. 'Gregor von Nin', einem Bischof und Kanzler des kroatischen Königreiches. Der Legende nach soll man den linken Zeh der meterhochen Statue berühren, wenn man sich Glück und Gesundheit erhofft. Diese ist ebenfalls nur wenige Meter von Peristyl entfernt zu finden. 
  • Wer am Hafen bei 'Rent a Bike' ein Fahrrad mietet, der kann für einige Stunden auf dem 'Marjan', Hügel und Halbinsel zugleich, entlang radeln. Dabei die Aussicht genießen und an den schönsten Stränden halten. Auf der Tour kommt man am 'Archäologischen Museum', der 'Galerie Meštrović' und am 'Kasjuni' sowie 'Bene' Strand vorbei.
  • Á propos schöne Strände. Am 'Žnjan' findet ihr vermutlich das sauberste Wasser überhaupt. So klar, dass man am liebsten davon trinken würde. Die Strandliegen (gehören den Cafés) sind gratis und für einen tollen Kaffee hat man es nicht weit. Sehr beliebt bei jungen Pärchen und Singles. Eine familienfreundliche Alternative bietet der Strand 'Bačvice'. Hier kommt man gerne mit seinen Kindern hin, weil die Kleinen auf einer meterlangen Strecke gerade mal bis zu den Knien im Wasser stecken. Wer gerne ein paar Bälle mit ans Meer nimmt und zudem auch noch Sandstrände bevorzugt, der ist hier genau richtig.
  • Ein Split-Besucher sollte auch gleichzeitig ein Insel-Besucher sein. Denn 'Brač' oder 'Hvar' sind nur Katzensprünge von hier entfernt. Mit dem Schiff nach 'Brač' zum absoluten Traumstrand 'Bol', das sollte im Spliturlaub garantiert nicht fehlen. 
  • Wer gerne Elektro-Sounds hört und große, spektakuläre Festivals liebt, der sollte das 'Ultra Europe Festival' nicht verpassen. Dieses findet seit einigen Jahren in Split an drei Tagen statt und garantiert mega Stimmung und viel gute Laune. Die Stadt ist an diesem Wochenende voll mit Touristen und nur die Einheimischen versuchen auf Brechen und Biegen umsonst rein zu kommen. Die Tickets sind tatsächlich nicht ganz so günstig und deshalb werden auch schon mal kleine Tunnel zur 'Poljud' Arena gebuddelt. Dieses Jahr waren die Kontrollen allerdings so stark, dass es nur wenige geschafft haben ohne Ticket rein zu kommen. Vielleicht klappt's ja nächstes Jahr. 
  • Und was auf gar keinen Umständen verpasst werden sollte, ist Eis essen an der 'Riva', der Riviera in Split. Nach dem Motto "sehen und gesehen werden" verbringt jeder, Tourist oder Einheimischer, seine Abende am liebsten hier.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0