~10 Dinge, die man in Split unbedingt gemacht haben muss~

Split wird unter Touristen immer beliebter. Das liegt nicht nur an Sonne, Strand und Meer, sondern auch, weil die Stadt immer mehr zu bieten hat. Ich besuche die kroatische Riviera jedes Jahr aufs Neue und freue mich auch jedes Mal wieder auf die "Hauptstadt Dalmatiens". 

 

  • Wer nach Split kommt, der muss in die Altstadt. Denn hier wartet der 'Diokletianpalast' auf einen. Der Sitz für den römischen Kaiser Diokletian ist heute immer noch in sehr gutem Zustand und die Kellerräume lassen erahnen, wie riesig der Palast einst gewesen sein muss.
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~Der Golf von Neapel und die Amalfitana~       Meine Reise vom Tiber zum Mittelmeer

Wieder nach Italien? Drei Wochen? Das glaube ich euch nicht. Wollt ihr vielleicht durchbrennen, heimlich heiraten oder was ist los? Das ist ein Scherz...oder?

Staunen und Sprachlosigkeit waren die Reaktionen auf unsere spontan geplante Reise zum Golf von Neapel. 

Und alle wollten am liebsten mit!

Als der letzte Abend in Berlin sein Ende fand und die Bauchschmerzen vor Aufregung anfingen Purzelbäume zu schlagen, wusste ich, ich bin nur noch wenige Stunden von der Stadt entfernt, die mich in den letzten Jahren so hypnotisierte, die ewige Schönheit - Rom. Hier sollte nämlich unsere Reise beginnen, hier sollte alles den Anfang nehmen und hier sollte auch alles wieder enden. 

 

  • Tag 1. Ankunft in Rom

 

Was für ein Chaos. Gepäckstücke aus Madrid, Paris, Prag und Berlin, alle irgendwo im Nirgendwo. Und zwischen all dem Durcheinander finde ich doch tatsächlich, zu meinem Erstaunen, auch unsere recht schnell wieder. Etwas nach Bier stinkend, weil irgendein Passagier anscheinend unbedingt welches dabei haben musste, aber immerhin alles noch da. Unser B'n'b ist in der Nähe vom Bahnhof Termini, also diesmal nicht mit dem Taxi, sondern gerne etwas preiswerter mit dem Zug direkt dorthin. Karten sind schnell gekauft und die "treni" sind auch sofort gefunden. 14 Euro pro Person. 

In Termini angekommen, heißt es jetzt bei 30 Grad Koffer schleppen und sich auf die kalte Dusche freuen. Das akklimatisieren fällt schwer, da in Berlin der Sommer noch nicht mal ansatzweise begonnen hat.

Was wollen wir heute eigentlich unternehmen? Wir kennen doch schon alle Sehenswürdigkeiten?! Diese Frage ist eigentlich schon fast lächerlich. Als Rom-Fan fragst du: Was schaffen wir heute nochmal zu sehen? Und kaum ausgesprochen, finde ich mich schon am Kolosseum wieder. 

Das wichtigste für mich an diesem Tag ist allerdings der Espresso im 'Caffé Greco'. Dieses Café habe ich doch tatsächlich geschafft in den letzten Jahren zu übersehen, obwohl es direkt an der Spanischen Treppe zu finden ist. Goethe war einst Stammgast hier und der Charme von damals schleicht auch heute noch gemütlich durch die Gänge. "Due caffé al banco", sage ich und bekomme meinen langersehnten Schluck Kaffee im Stehen. Wer das Ganze im Sitzen genießen möchte, kann das natürlich auch gerne tun, kostet aber satte 4 Euro mehr. So zahle ich für zwei mal Espresso genau 3 Euro. 


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Der goldene See

Schlachtensee Elvirasteig
Fischerhütte Schlachtensee

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Das vergessene Zagreb

                                                                                                     ~ Ilica ul. ~  bei Nacht
~ Ilica ul. ~ bei Nacht
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~Schon mal gefragt warum?~

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iamsterdam

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~Top 10 der Orte, die man in Berlin einfach sehen muss~

Bild: Monbijoupark, Museumsinsel
Monbijou & Museumsinsel
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Ave Antikes Ostia !

Das große Pompeji ist vielen ein Begriff, aber nicht nur am Golf von Neapel, auch in der Nähe von Rom befindet sich eine außerordentlich eindrucksvolle

Ausgrabungsstätte, namens: Ostia Antica.

Die alte Hafenstadt, knapp 20 km von Rom entfernt, war einst der wichtigste Platz für die Versorgung der Region. 

Wenn ihr eine längere Reise nach Rom plant oder schon zum fünften Mal hinfliegt, würde ich euch Ostia Antica als Ausflugsziel für einen Tag wärmstens empfehlen. Hier seht ihr noch am besten, wie das Leben zu Zeiten der Cäsaren war. Der größte Teil der freigelegten Ruinen ist sehr gut erhalten, Theater und Tempel lassen sich bestens erkennen.

 

Achtet nur auf die Öffnungszeiten, diese können etwas variieren.

Der Eintrittspreis ist vollkommen in Ordnung und mit Ermäßigung (Bürger der europäischen Union und unter 25 bzw. über 65) unschlagbar günstig!


http://www.ostiaantica.info/


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Der Würfel ist gefallen.

Bild: Via Torino 92, Roma
Handwerkstatt in der Via Torino
Bild: San Giovanni in Laterano, Rom
Il complesso Lateranense

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Romolo e Remo 

Als Kinder ausgesetzt und dennoch überlebt. Die Zwillinge Romulus und Remus, Söhne des Kriegsgottes Mars und der Priesterin Rea Silvia, wurden gerettet und genährt durch eine Wölfin. 

Die Geschichte, eine der bekanntesten der Welt und gleichzeitig der Gründungsmythos der Stadt Rom

Kein Kind kennt sie nicht, die Wölfin mit den beiden Jungen und keiner entflieht diesem Bild, wenn er in die ewige Stadt reist. Auf Postkarten, Speisekarten oder dem Trikot der Fußballmannschaft AS Rom, überall: "Lupa Romana."

Doch wer eines der antiken Bildnisse dieser Legende bestaunen will, der sollte sich in den "Musei Capitolini" (- Kapitolinische Museen), die berühmte "Lupa Capitolina" anschauen. Eine 114 cm breite und 75 cm hohe Bronzestatue der Wölfin.

Diese soll im 5.Jh.v.Chr. in einer etruskischen Bronzewerkstatt entstanden sein, heute ist man nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten eher der Meinung, die Wölfin entstand im Mittelalter zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert. Die beiden Zwillingsfiguren fügte, ohne Zweifel, der Künstler Pollaiuolo Ende des 15.Jh.s hinzu.

 

In dem bekannten, auf dem Kapitol stehenden Museum, befindet sich allerdings noch viel mehr sehenswertes!

 

Unbedingt anschauen: 

 

  • Pietro da Cortonas "Raub der Sabinerinnen"
  • Die Reiterstatue Marc Aurels -  und nicht zu vergessen..
  • ..der monumentale Zeigefinger Konstantins im Innenhof des Palazzo dei Conservatori

 

Und nicht verpassen einen Espresso auf der Museums-Terrasse zu genießen! Ein Blick für die Götter!

 

www.museicapitolini.org

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Roma

.........there's grining and mandolining in sunny italy

the beginning has just begun when the sun goes down

so please meet me in the plaza near your casa

I am only one and that is one too few

on an evening in roma.........“



Immer wenn ich an Rom denke, summe ich innerlich Dean Martins Klassiker „On an evening in Roma“ und vergesse für einen kurzen Moment, dass ich eigentlich in Deutschland sitze.

Rom hat es mir schon einige Male angetan, ich war vom ersten Spaziergang durch die Stadt hin und weg. Kein Reiseführer ist abgenutzter, keine Eintrittskarte wurde akribischer aufbewahrt, keine Stadt wurde in Italien öfter von mir bereist, als die einzige und ewige Stadt – Roma. Beim ersten Rom-Besuch fühlte ich mich ein wenig wie Audrey Hepburn in „Ein Herz und eine Krone.“ Die Filmromanze zeigt das Rom der 50er Jahre und Hepburn, wie sie an einem einzigen Tag von dem Reporter Joe Bradley durch die Stadt geleitet wird, an den klassischen Sehenswürdigkeiten vorbei. So wie ich, dass erste Mal in Rom, saugt sie alle Eindrücke auf, um sie nie wieder zu vergessen. Rom fesselt und beeindruckt. Doch wie Goethe schon sagte, „Rom ist eine Welt, es würde Jahre dauern, ein echter Bürger dieser Stadt zu werden.“ Dieser Satz von 1786 ist heute im 21.Jahrhundert immer noch aktuell. Am besten wäre es, einen ganzen Sommer dort zu verbringen, um einen Bruchteil der Stadt kennen zu lernen.

Um euch für eure nächste bzw. allererste Rom-Reise fit zu machen, folgen deshalb ein paar kleine Tipps. 


  • Wenn ihr das Kolosseum  besuchen wollt, wovon ich ausgehe, stellt euch bitte nicht in die meterlange Schlage. Geht am besten weiter zum Forum Romanum, dem einstigen politischen, religiösen und kulturellen Zentrum der Stadt und kauft euch dort die Eintrittskarte, die nicht nur für das Forum gilt, sondern auch für den Palatin-Hügel und natürlich das Kolosseum. Falls ihr EU-Bürger seid und unter 25, auf jeden Fall den Personalausweis mitnehmen, ihr wollt ja schließlich nicht den vollen Preis zahlen. 
  • Wundert euch nicht, wenn am Trevi-Brunnen kein Platz zum sitzen ist, wartet ein paar Minuten, die meisten Touristen sind nur für wenige Schnappschüsse da und verschwinden ganz schnell wieder. Aber nicht vergessen, die Münzen mit der rechten Hand über die linke Schulter ins Wasser werfen und euch ganz fest wünschen bald wieder zu kommen.
  • Die Spanische Treppe solltet ihr unbedingt im Frühling besuchen, nur in dieser Jahreszeit ist sie mit prächtigen Blumen geschmückt und feiert das „Festa della Primavera“, den Frühlingsbeginn. 
  • Auch wenn es 30 Grad sind und ihr mit schulterfreiem Kleid unterwegs seid, für den Petersdom und eigentlich auch alle anderen Kirchen in Rom gilt: strenge Kleiderordnung! Wenn ihr also gute 40 min in der Schlange für den Petersdom steht und endlich an der Reihe seid, kann es schon mal vorkommen, dass ihr nicht rein gelassen werdet. Also, Strickjacke zum überwerfen mitnehmen!
  • Und für einen der schönsten Ausblicke: zur Piazza del Popolo gehen und auf den "Pincio" steigen. Einfach atemberaubend! Und direkt angrenzend an der Villa Borghese.



>> Zum Thema Museen, Kaffees und Bars folgt bald der Artikel Romolo e Remo bzw. wird einiges unter der Rubrik "Essen & Trinken" nachzulesen sein <<



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Es war einmal...

..."ein offenes Buch lag auf seinem Tisch. In dieser Wirtsstube hatte noch nie jemand ein Buch geöffnet. Das Buch war für Teresa das Erkennungszeichen einer geheimen Bruderschaft. Gegen die Welt der Rohheit, die sie umgab, besaß sie nämlich nur eine einzige Waffe: die Bücher, die sie in der Stadtbücherei auslieh; vor allem Romane, die sie stapelweise las, von Fieldling bis Thomas Mann..."

 

                  Milan Kundera: "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"

 

In Berlin-Steglitz befindet sich eines der schönsten Antiquariate für Bücher, lediglich ein paar Euro wollen die Mitarbeiter für die Kostbarkeiten haben und so könnt ihr dort nicht nur einen Kaffee trinken, sondern auch mit Kundera, Nabokov oder Dostojewski herausspazieren.

Aber nicht nur Goethes gesammelte Werke sind dort aufzufinden, auch ganz neue Literatur, Reiseführer, Kochbücher, Kinderromane, fremdsprachige Literatur - eine Bibliothek zum Mitnehmen!

 

 

Adresse:

Schützenstr. 54 - Berlin-Steglitz

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Verliebt in Verona

Wer kennt nicht Romeo und Julia?! Doch wer stand schon mal auf dem berühmten Balkon von dem aus Julia die bekannten Worte sagte: "Oh Romeo, warum bist du Romeo? Verleugne deinen Vater und entsage deinem Namen und willst du das nicht, so schwöre mir nur ewige Liebe und ich will keine Capulet mehr sein!"

Dass dieser Balkon in Wahrheit nicht existiert, weiß man ja, aber wer gerne diese Liebesszene hautnah erleben möchte, der muss nach Verona! Dort könnt ihr, ganz in der Nähe von der Piazza delle Erbe, das Haus der Julia, besser bekannt als die Casa di Giulietta, entdecken. Ein kleines Museum geschmückt mit dem berühmten Balkon der Julia. Schlangestehen vorprogrammiert, denn alle wollen mal die Julia sein. Doch in Verona gibt es noch mehr zu sehen, als Shakespeares Dramen. Das berühmte Amphitheater, der Hügel S. Pietro mit dem Teatro Romano di Verona oder die schon oben erwähnte Piazza delle Erbe, ein Marktplatz mit historischem Flair.  

Und wer noch ein nettes Souvenir braucht, der findet bestimmt etwas bei Calzedonia, dem beliebten Modeladen aus der Stadt. (Tochterkonzerne - Intimissimi, Tezenis und Falconeri)

 

Buon Viaggio!!!

 

 

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Milano 

Genau heute vor zwei Jahren plante ich meine Mailand-Reise, die im März stattfinden sollte. Nach „Milano“ findet man häufig günstige Flüge und so konnten meine Freunde und ich tatsächlich für 49 Euro hin und zurück ins schöne Italien.

Die Modemetropole ist nicht nur bekannt für ihre Designer und Laufstege, sondern auch für die zweitgrößte Kirche Italiens – Duomo di Santa Maria Nascente. Eine wunderschöne Kirche, die man unbedingt betreten und auf jeden Fall die paar Stufen auf ihr Dach hinaufsteigen sollte, um den großartigen Blick zu genießen. Eine Aussicht auf die Stadt und die Alpen! Gerade im März, bei 15 Grad und vielen Sonnenstunden, ein absolutes Highlight. Wer nicht so gerne Treppenstufen benutzt, kann für einen kleinen Aufpreis den Fahrstuhl nehmen. Aber davon rate ich eher ab, die paar Euro könnt ihr lieber für einen Café investieren, denn so groß ist der Aufwand nicht, um aufzusteigen.

Auf der Piazza del Duomo, befindet sich auch die bekannte Galleria Vittorio Emanuele II, eine überdachte Einkaufsgalerie, aus dem 19. Jahrhundert. Die imposante Galerie überzeugt mit ihrem Stuck und Marmor an den Wänden und natürlich mit ihren hochpreisigen Geschäften, wie Prada und Co. Wer nicht so gerne shoppen geht, sondern eher an Kunst und Kultur interessiert ist, der sollte unbedingt in die Kirche Santa Maria della Grazie. In ihr befindet sich eines der berühmtesten Wandbilder der Welt – das Abendmahl von Leonardo da Vinci. Aber aufgepasst! So ganz spontan könnt ihr leider nicht dieses beeindruckende Gemälde erleben, eine Anmeldung ist erforderlich!

Und wer etwas länger in Mailand unterwegs ist und mehr von Italien erleben möchte, der kann binnen zwei Stunden in Verona sein. Ganz einfach mit dem Zug für unter 40 Euro!




Dom Öffnungszeiten: täglich 7.00 – 19:00 Uhr  

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Home Sweet Home - Berlin

Bild: Kurfürstendamm, Kudamm, Berlin
Gedächtniskirche
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Home Sweet Home - Imotski

 

 

 

 

Wie kann man über fremde Länder schreiben, wenn man seine eigene Heimat nicht kennt? Imotski - eine kleine Stadt im Süden Kroatiens ist für viele ein unbekannter Ort. Doch sie ist viel mehr als ein weiteres Stück Dalmatien. Facettenreich, interessant und von Naturspektakeln umgeben,  doch kein Touristenmagnet. Die Lage, etwas verborgen und nicht direkt am Meer, macht sie anfänglich so unscheinbar. Wie besonders dieser kleine Ort doch ist, zeigt sich vor allem am Blauen (kro. "Modro jezero") und am Roten See (kro. "Crveno jezero"). Der Blaue See, so farbenreich wie sein Name es vermuten lässt, ist eine wahre Attraktion für die Einwohner. Je nach Niederschlagsmenge bestimmt er, ob man im Sommer dort baden kann oder ob man, wenn es mal wieder dazu kommt, dass er vollkommen austrocknet, ein traditionelles Fußballspiel auf dem Grund bestreitet. A propos Fußball! Nicht unweit von dem Blauen See liegt das Fußballstadion von Imotski, genannt Gospin Dolac. Ein absolutes Muss für jeden Fußballfan! Es existiert selten ein Stadion, errichtet inmitten hoher Klippen. Diese trennen übrigens das Feld vom Blauen See. Und dazwischen liegt nichts geringeres als die berühmte Topana, eine Festung und Ursprung der Stadt selbst. Von dort oben hat man die beste Aussicht auf die Gegend. Und wer noch einen der tiefsten Seen Europas erleben möchte, der wandert nur wenige Meter weiter zum Roten SeeSeinen Namen verdankt dieser übrigens dem Stein, welcher vor allem in den Abendstunden seine ganze Pracht enthüllt. Natur pur!


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